Bohrverfahren - EW Sonde

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Hammerbohrung

... mit einem Durchmesser von 140mm.

Nachdem der Bohransatzpunkt (Standort des Brunnens) festgelegt ist, wird das Bohrgerät sowie der Kompressor und das Bohrwerkzeug auf dem jeweiligen Bohrpunkt eingerichtet und justiert.

Nach der erfolgreichen Justierung wird ein Standrohr (Verrohrung) gesetzt.

Nun wird der Bohrhammer der sich auf einem eigenen Gestänge befindet in das Bohrloch eingebracht.

Der Bohrhammer bzw. Krone (unterster und erster Teil) ist mit Industriediamanten besetzt.

Je nach Bodenart kommen verschiedene Kronen zum Einsatz. 

Nach der Verschraubung wird der Kompressor der mit einem Kompressorschlauch mit dem Bohrgerät verbunden ist in Betrieb genommen.  

Die Leistung richtet sich je nach Bodenart von 12 bis 16bar.

Jetzt wird das Gestänge und die Verrohrung gedreht und Pressluft an die Bohrlochsohle geführt. 

Die Bohrkronen haben Spülungsöffnungen für die Pressluft. 

Das Bohrklein wird im Ringraum zwischen Gestänge und Verrohrung an die Oberfläche und weiter in einen Container gefördert.

Das Bohren mit dem Hammer am Gestänge und das Verrohren findet gleichzeitig statt bis das Ende der Verrohrung und des Gestänges erreicht ist. 

Das Gestänge an dem sich der Hammer befindet wird nun aufgeschraubt und ein neues Gestänge sowie Verrohrung wird aufgesetzt.

Dieser Vorgang wird bis zur Endtiefe wiederholt.

Beim laufenden Bohrvorgang wird erkannt um welches Bodenmaterial es sich handelt und protokolliert. 

Ist die Endtiefe erreicht wird das Gestänge (an dem sich der Hammer befindet) ausgebaut und die Erdwärmesonde eingebaut.


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Lesen Sie mehr über den Ausbau der Erdwärme Sonde.

Erdwärme Bohren - Schritt 1Erdwärme Bohren - Schritt 2Erdwärme Bohren - Schritt 3Erdwärme Bohren - Schritt 4Erdwärme Bohren - Schritt 5


Autor: Dietmar Stuck - Google+