Das Bohrverfahren

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Hammerbohrung

Das Bohrverfahren beim Brunnen bauen ist eine Hammerbohrung mit einem Durchmesser von 180mm bis 300mm.

Nachdem der Bohransatzpunkt (Standort des Brunnens) festgelegt ist, wird das Bohrgerät sowie der Kompressor und das Bohrwerkzeug auf dem jeweiligen Bohrpunkt eingerichtet und justiert.

Nach der erfolgreichen Justierung wird ein Standrohr (Verrohrung) gesetzt.

Nun wird der Bohrhammer der sich auf einen eigenen Gestänge befindet in das Bohrloch eingebracht. 

Der Bohrhammer bzw. Krone (unterster und erster Teil) ist mit Industriediamanten besetzt. 

Je nach Bodenart kommen verschiedene Kronen zum Einsatz.

Nach der Verschraubung wird der Kompressor der mit einem Kompressorschlauch mit dem Bohrgerät verbunden ist in Betrieb genommen.  

Die Leistung richtet sich je nach Bodenart von 16 bis 26bar.

Jetzt wird das Gestänge und die Verrohrung gedreht und Pressluft an die Bohrlochsohle geführt. 

Die Bohrkronen haben Spülungsöffnungen für die Pressluft.

Das Bohrklein wird im Ringraum zwischen Gestänge und Verrohrung an die Oberfläche gefördert.

Das Bohren mit dem Hammer am Gestänge und das Verrohren mit dem hydraulischen Drehtisch findet gleichzeitig statt bis das Ende der Verrohrung und des Gestänges erreicht ist.

Das Gestänge an dem sich der Hammer befindet wird nun aufgeschraubt und ein neues Gestänge sowie Verrohrung wird aufgesetzt.

Dieser Vorgang wird bis zur Endtiefe wiederholt.

Beim laufenden Bohrvorgang wird erkannt, wo sich die Wasserführende Schicht befindet und protokolliert. In diesem Bereich wird später das Filterrohr eingebaut. 

Ist die Endtiefe erreicht wird das Gestänge (an dem sich der Bohrhammer befindet) ausgebaut.


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Brunnen Bohren - Schritt 1Brunnen Bohren - Schritt 2Brunnen Bohren - Schritt 3Brunnen Bohren - Schritt 4Brunnen Bohren - Schritt 5Brunnen Bohren - Schritt 6Brunnen Bohren - Schritt 7


Autor: Dietmar Stuck - Google+